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Der Verein in der Presse
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Hellweger Anzeiger 24.01.2007 - Kinderzeitung
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Hellweger Anzeiger 20.06.2007![]() ![]() ![]() ![]() Hellweger Anzeiger 20.06.2007
Westfälischer Anzeiger 29.10.2007
Die Einheit von Symbolen
Kinder mit Down-Syndrom lernen lesen und rechnen Menschen mit Down-Syndrom wird häufig die Fähigkeit zu logischem Denken und Lesen zu lernen abgesprochen. "Das ist für die Betroffenen tragisch und auch falsch", sagen die Sprecher der Initiative Down-Syndrom im Kreis Unna. Denn heute lernen viele Kinder mit Down-Syndrom, auch "Trisomie 21" genannt, lesen und schreiben. Gute Erfolge sind auf diesem Gebiet mit der nichtlinearen Lesedidaktik erzielt worden. Die seit einigen Jahren praktizierte Methode war das Thema einer Informationsveranstaltung, die am Samstagnachmittag im Heinrich-Martin-Heim stattfand. Eingeladen hatte die Initiative Down-Syndrom Lehrer, Kindergartenerzieher, Sprachtherapeuten und Eltern betroffener Kinder, um über das große Spektrum an Entwicklungsmöglichkeiten zu informieren. Die Initiative, die von betroffenen Eltern im Jahre 1998 gegründet wurde, hat es sich zur Aufgabe gemacht, mit der Problematik der speziellen Behinderung an die Öffentlichkeit zu gehen. Denn Aufklärungsarbeit - das wissen die Beteiligten - ist nötig, damit der Prozess der Integration behinderter Menschen voranschreiten kann und der Umgang mit Behinderten zur Normalität wird. Am Samstag kam Dr. Christel Manske aus Hamburg nach Bergkamen. Sie hat nach langen Jahren der Studien und praktischer Arbeit mit behinderten Kindern ein eigenes Institut gegründet. Die Referentin selbst, die seit über dreißig Jahren mit geistig behinderten Menschen zusammenarbeitet, hat die Methode der nichtlinearen Lesedidaktik durch eigene Forschungsarbeiten und viel persönliches Engagement auf den Weg gebracht. Im Zentrum ihrer Didaktik steht die Einheit von Symbol, Handlung und Zeichen mit dem Ziel, allen Kindern eine optimale Entwicklung zu gewähren. Die Menschen, die auf diese Weise das Lesen lernen, verknüpfen erste Buchstaben mit alltäglichen Geschehnissen aus ihrer unmittelbaren Umwelt und werden so an die Kunst des Lesens und Schreibens herangeführt. Dass auch Kinder mit geistiger Behinderung sehr lernwillig und aufnahmefähig sind, bewies Dr. Manske sehr anschaulich durch Filmmaterial, das sie mit nach Bergkamen gebracht hatte. Wichtig war es ihr, herauszustellen, dass die von ihr entwickelte Methodik auf wissenschaftlichen Fundamenten stehe und für die Arbeit mit geistig Behinderten jederzeit anwendbar sei. Im zweiten Teil des Vortrags behandelte sie das Thema Rechnen mit geistig Behinderten Menschen. Auf diesem Gebiet habe sie selbst durch die Anwendung der Lehren des Lernpsychologen Jean Piaget beträchtliche Erfolge aufzuweisen. "Wir stehen leider in unserer Gesellschaft in einer Tradition, die die Integration behinderter Menschen sehr erschwert und sie an den Rand drängt. Behinderungen sind daher ein rein soziales Problem", sagte die Hamburger Referentin.
Hellweger Anzeiger 24.11.2007
Westfälischer Anzeiger 24.11.2007
Engagement gewürdigt
Bürgermeister Roland Schäfer ehrte gestern 129 Bergkamener 23.11.2007 • RÜNTHE Es war ein echter Ehrungsmarathon, den der Bürgermeister und die drei Fraktionsvorsitzenden von CDU, SPD und Grünen/GAL da gestern im Schacht III zu bewältigen hatten. Neun Silbermedaillen und 120 Ehrennadeln überreichten Roland Schäfer, Elke Middendorf, Gerd Kampmeyer und Harald Sparringa an verdiente Bergkamener Bürger. Und sie nahmen gerne an dem Marathon teil, schließlich war es eine ehrenvolle Aufgabe, wie Schäfer betonte. Den Schacht III hatte die Stadt extra angemietet, um der großen Anzahl verdienter Bergkamener gerecht zu werden. Der Treffpunkt, in dem die städtischen Ehrungen normalerweise durchgeführt werden, wäre einfach zu klein gewesen. In der alten Waschkaue hatten die Ehrenamtlichen aber genug Platz, um gemütlich zu feiern. Eng wurde es erst beim anschließenden Gruppenfoto: 120 Menschen auf einem Bild - da wurde es ganz schön eng im Foyer. Grund für den großen Andrang: Die Ehrennadel der Stadt Bergkamen wird erst seit 2004 verliehen. Und in diesem Jahr waren die verdienten Vereinsmitglieder aus Musik-, Gesangs- und Traditionsvereinen dran. "Davon gibt es eine ganze Menge", berichtete Monika Lichtenhof, Referentin des Bürgermeisters. In den über 280 Vereinen in Bergkamen gäbe es viele Mitglieder, die seit mehr als 15 Jahren dabei sind - und das ist die Voraussetzung für die Verleihung der Ehrennadel. Als Dank für ihr Engagement bekamen die 120 Geehrten neben der Nadel auch eine Urkunde und einen Christstern. Für neun weitere Bergkamener gab es eine noch größere Auszeichnung: Die Silbermedaille, die sich mit ihrem Schaffen ganz besonders um die Stadt Bergkamen verdient gemacht haben. Für die Musik während der Feierstunde sorgte das Trio der Bergkamener Musikschule, bestehend aus Sabrina Garlik an der Klarinette, Vanessa Biermann an der Violine und Sara Gallina am Cello.jw
WAZ 24.11.2007
Hellweger Anzeiger 30.11.2007
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© 28.01.2008 Initiative Down-Syndrom
Kreis Unna e.V.
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